Applikations Know-how

Ein führendes Fachwissen verpflichtet dazu, die wissenschaftlichen Erkenntnisse und praktischen Erfahrungen zu vermitteln und so die benötigten Kompetenzen für exzellente Ergebnisse aufzubauen.

Trennen

Trennen

Das materialographische Trennen ist in der Regel der erste Schritt der Gefügeanalyse. Gute Kenntnisse über den Trennprozess erleichtern die Wahl geeigneter Einspann- und Trennverfahren und gewährleisten so einen Schnitt mit höchster Qualität. Eine minimale Anzahl Trennartefakte vereinfacht die anschließenden materialographischen Schritte und stellt eine gute Ausgangsposition für eine effiziente, qualitativ hochwertige Präparation dar.

Einbetten

Das materialographische Einbetten ist ein Verfahren zur Erleichterung der mechanische Präparation und der abschließenden Prüfung. Der Schlüssel zur Herstellung von Proben, die sich einfach handhaben und reinigen lassen und die eine gute Abbildung einer Beschichtung oder eine Kante ermöglichen, ist ein umfassendes Wissen über die verschiedenen Eigenschaften von Einbettmitteln und die Fähigkeit, die Notwendigkeit des Einbettens richtig einzuschätzen.

Schleifen und Polieren

Schleifen und Polieren

Schleifen und Polieren werden als die wichtigsten Prozesse bei der materialographischen Probenpräparation betrachtet. Die schrittweise durchgeführte Präparation einer reflektierenden Oberfläche ohne Verformungen ist ein hoch komplexes Verfahren und wird durch eine große Vielfalt von Reaktionen auf mechanische Einflüsse, Prozessparameter, Schleifmittel und Oberflächen bestimmt.

Elektrolytische Präparation

Elektrolytische Präparation

Bei homogenen Metallen lässt sich Material mithilfe von elektrochemischen Prozessen, die die mechanische Präparation ersetzen oder ergänzen, von einer Probe abtragen. In der Literatur sind empirische Vergleichsmethoden veröffentlicht, die als Ausgangspunkt für die Wahl geeigneter Elektrolyte und elektrochemischer Parameter verwendet werden.

Ätzen

Ätzen

Eine reflektierende Oberfläche zeigt bei der mikroskopischen Untersuchung in der Regel nicht die wichtigen Informationen. Ätzen ist ein Verfahren, mit dem Kontraste geschaffen werden. Hierfür stehen verschiedene Techniken zur Verfügung. Zu diesem Thema gibt es umfangreiche empirische Dokumentationen sowie Veröffentlichungen über Ätzmittelzusammensetzungen und elektrochemische Verfahren.

Härteprüfung

Härteprüfung

Es steht außer Frage, dass Labors schnelle, stabile und bewährte Prüfmethoden für die Verifizierung von Werkstoffen benötigen. Die Methode nach Vickers, Knoop, Rockwell und Brinell mit einer unendlichen Vielfalt an Lasten und Eindringkörpern bieten zahllose Verfahrensmöglichkeiten, die für die einfache, schnelle Beurteilung vieler Werkstoffe geeignet sind.

Mikroskopie

Der letzte Schritt zahlreicher materialographischer Verfahren ist die Untersuchung unter dem Mikroskop. Hier verschmilzt das Know-how über Werkstoffgefüge, Probenpräparation und Mikroskopietechniken zu einem komplexen Anwendungsbereich, der Fachwissen verlangt.

Bildanalyse

Bildanalyse

Ein Mikrogefüge lässt sich durch eine Zahl beschreiben, die beispielsweise eine Einstufung oder einen Schwellenwert für einen hinreichend beschriebenen Werkstoff ausdrückt. Zur Automatisierung dieser quantitativen Analyse mithilfe von Software-Werkzeugen wird die Bildanalyse verwendet.

Schweißnahtprüfung

Schweißnahtprüfung

Zur Prüfung von Schweißnähten stehen zahlreiche Techniken zur Verfügung, um die geometrischen Eigenschaften, die Härte sowie das Gefüge zu analysieren und zu bewerten. Alle relevanten Werte einer Schweißprobe können mit den meisten herkömmlichen materialographischen Verfahren bestimmt werden, sodass nur die geometrische Verifizierung eine Sonderlösung verlangt.

Spezielle Applikationen

Sonderanwendungen

Die Entwicklung von Spezialprodukten und -prozessen für bestimmte Anwendungen ist insbesondere dann nützlich, wenn die Anforderungen speziell sind oder eine verbreitete Nutzung eine Sonderlösung rechtfertigt. Winzige Elektronikkomponenten, Teile, die nach der Untersuchung nicht zerstört sein dürfen, mineralogische Proben und Proben für die Transmissions-Elektronenmikroskopie sind Beispiele für die von Struers entwickelten Sonderanwendungen.

Anwendungsspezialist

Anwendungsspezialist

Eine Gruppe von 27 Spezialisten unterstützt bei Struers Kunden bei der Entwicklung, Nutzung und Weiterbildung für materialographisches Fachwissen und Theorien. Diese Spezialisten, die Erfahrungen in Labors für Qualitätssicherung, der Fertigung, F&E sowie der Schulung gesammelt haben, repräsentieren ein breites Spektrum an Know-how und Qualifikationen, mit denen wir unsere Kunden unterstützen.