Elektrolytische Präparation
Schnelle, effiziente Methode

Die elektrolytische Präparation ist ein schnelles, effizientes Verfahren für die metallographische Präparation, mit dem im Gegensatz zu der leichten Verformung nach mechanischem Schleifen und Polieren verformungsfreie Oberflächen erreicht werden.
Mithilfe des Geräts für das elektrolytische Polieren wird die Probe mit einem geeigneten Elektrolyten als Anode konfiguriert. Der Abtrag erfolgt durch kontrollierte Auflösung der Probenoberfläche. Daran kann sich ein elektrolytisches Ätzen anschließen, um die Kontraste im Gefüge der Probe hervorzuheben.
Durchführung der elektrolytischen Präparation
Die elektrolytische Präparation verlangt zunächst die Wahl der richtigen Methode. Geräte von Struers sind mit zehn Standardmethoden für unterschiedliche Werkstoffe vorprogrammiert. Falls sich diese Methoden nicht für den fraglichen Werkstoff eignen, kann stattdessen ein passender Elektrolyt aus der Liste der verfügbaren Elektrolyte ausgewählt werden. Danach muss die geeignete Polierspannung gefunden werden. Zu diesem Zweck verfügt das Gerät über eine Scan-Funktion.
Korrekte Applikationseinstellungen
Die Probe wird auf den Poliertisch gelegt und mit einer Serie vordefinierter Spannungen abgerastert, um die Stromdichtekurve zu ermitteln. Anhand dieser Kurve wird die Polierspannung ermittelt, die für den Polier- bzw. Dünnvorgang am besten geeignet ist. Danach müssen noch Polierzeit und Durchflussgeschwindigkeit bestimmt werden. Sobald die korrekten Applikationseinstellungen festgelegt sind, können sie in der Datenbank gespeichert und für anschließende Poliervorgänge aufgerufen werden.
Schlüsselwort Sicherheit
Beim Umgang mit Elektrolyten ist unbedingt auf Sicherheit zu achten. Alle Anwender müssen deswegen mit den einschlägigen Sicherheitsabläufen vertraut sein.
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