Materialographie vor Ort

Materialographie vor Ort

Die herkömmliche materialographische Präparation verlangt das Heraustrennen einer Probe aus einem Werkstück oder Teil. Da das zu untersuchende Werkstück dadurch zerstört wird, ist diese Methode nicht immer geeignet. Bei der zerstörungsfreien Prüfung wird die erforderliche Untersuchung vor Ort ohne oder mit nur minimaler Beschädigung des Werkstücks durchgeführt.

Struers stellt leichte, tragbare Geräte und hervorragende Replikationstechniken bereit, mit denen Präparationen durchgeführt, ein qualitativ hochwertiges Bild erfasst oder ein Replika der präparierten Oberfläche erzeugt werden kann. Damit ist eine vollständige Beurteilung der Oberfläche ohne Beschädigung des Teils möglich.

Die materialographische Präparation und Untersuchung ist insbesondere für die Qualitätssicherung, Kontrollen und Fehleranalysen bei Kraftwerken, Flugzeugen, chemischen Anlagen, Offshore-Plattform usw. von entscheidender Bedeutung.

Materialographie vor Ort in der Praxis

Mechanische Präparation

Mechanische Präparation

Bei der zerstörungsfreien Prüfung wird die erforderliche Untersuchung vor Ort durchgeführt. Die üblichen Präparationsschritte der zerstörungsfreien Prüfung für die anschließende Untersuchung der Oberfläche, d. h. Schleifen, Polieren und Ätzen, werden unter manchmal beengten Verhältnissen vor Ort an dem zu untersuchenden Teil vorgenommen, wobei keine oder nur minimale Beschädigungen zulässig sind. Bei der zerstörungsfreien Prüfung wird die erforderliche Untersuchung vor Ort durchgeführt.

Elektrolytische Präparation

Elektrolytische Präparation

Die elektrolytische Präparation ist eine besonders schnelle und effiziente Methode für die zerstörungsfreie metallographische Prüfung. Sie kann direkt an kritischen Oberflächen angewendet werden und wird häufig für die Sicherheitskontrolle von Metallen eingesetzt, insbesondere an den wichtigen Teilen großer Baugruppen, wie Schweißnähten und anderen Verbindungen. Mit dieser Methode werden Veränderungen des Gefüges klar erkannt.

Abdrucktechniken mit Gummi

Abdrucktechniken für die Untersuchung im Labor

Mithilfe von Abrucktechniken lassen sich Mikroskopuntersuchungen unter Laborbedingungen durchführen. Die Replikatechnik dient zur Herstellung einer Negativkopie geometrischer Formen und zur Darstellung des Gefüges nach metallographischer Präparation unter dem Lichtmikroskop mit bis zu 500-facher Vergrößerung. Die Methode ist auch für die Herstellung von Replikas für Gefüge, z.B. für Korngrößen, Einschlüsse und Schweißnähte einsetzbar.

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