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Mikroskopie

Untersuchung von Proben

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Die Mikroskopie wird zur Prüfung von Proben mittels Vergrößerung verwendet, um dadurch kleinste Merkmale besser erkennen zu können. Dies steht im Gegensatz zur Makroskopie, bei der eine Probe mit dem bloßen Auge untersucht wird.

Die optische Mikroskopie wird zur Untersuchung bei Vergrößerungen von bis zu 1.000 Mal Mikrostrukturen eingesetzt. Mit der Elektronenmikroskopie können Vergrößerungen von bis zu 500.000x erreicht werden. Sie wird üblicherweise für die Fehleranalyse verwendet, kommt aber auch in F&E-Labors und Lehranstalten zum Einsatz.

Formen der Mikroskopie

Bei der materialographischen Prüfung kommen vier Formen der Mikroskopie zum Einsatz, je nachdem, welches Werkstück für welchen Zweck untersucht werden soll. Diese sind nachstehend kurz erläutert.

Lichtmikroskopie
Bei der Lichtmikroskopie werden entsprechend den Eigenschaften des Werkstoffs verschiedene Filter zur Verbesserung des Kontrasts und zum Hervorheben bestimmter Merkmale verwendet. Hierbei werden Vergrößerungen im Bereich von üblicherweise 2,5x bis 1.000x genutzt. In der Materialographie werden Proben in der Regel im Auflicht untersucht, mineralogischer Proben hingegen im Durchlicht.

Stereomikroskopie
Das Stereomikroskop ist ein Lichtmikroskop für die Betrachtung von Proben mit geringer Vergrößerung in dem von der Oberfläche der Probe reflektierten Licht.

Rasterelektronenmikroskopie
Das Rasterelektronenmikroskop (REM) ist ein Elektronenmikroskop, mit dem Abbildungen einer Probe durch Abtasten der Probenoberfläche mit einem fokussierten Elektronenstrahl erstellt werden. Die Wechselwirkungen zwischen den Atomen der Probe und den Elektronen erzeugen Signale, die in Informationen über die Oberflächentopographie und Zusammensetzung der Probe umgewandelt werden.

Transmissionselektronenmikroskopie
Bei der Transmissionselektronenmikroskopie (TEM) wird ein Elektronenstrahl durch eine ultradünne Probe gesendet, wobei die Elektronen im Strahlengang mit der Probe in Wechselwirkung treten. Die erzeugten Signale werden in Informationen über unter anderem die Art und Ausrichtung einzelner Kristalle umgewandelt.

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Transmissionselektronenmikroskopie
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Lichtmikroskopie
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Rasterelektronenmikroskopie
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Stereomikroskopie
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Transmissionselektronenmikroskopie
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Lichtmikroskopie

Lichtmikroskopie in der Praxis

3. Filter

Die gängigste Mikroskopiertechnik ist die Hellfeldmikroskopie (HF), bei der Einzelheiten nur anhand ihres unterschiedlichen Reflexionsvermögens dargestellt werden.

Kontrasttechniken wie DarkField (DF), Differential Interference Contrast (DIC) und Polarized Light (POL) ermöglichen es, Details zu beobachten, die sich von denen in der BF unterscheiden.

Die Auswahl der Filter in der optischen Mikroskopie hängt von der Beschaffenheit der Oberfläche sowie den zu untersuchenden Eigenschaften und Details ab.

4. Bilderfassung

Zusätzlich zu den obigen Ausführungen ist zu beachten, dass die Erkennung des wahren Gefüges auch von Faktoren abhängt, die während der eigentlichen Bilderfassung maßgeblich sind. Hierzu gehören insbesondere die Belichtung und der Weißabgleich.